284.000 Euro verschwunden

Eine 60-jährige Fleischfachverkäuferin aus Mecklenburg-Vorpommern, steht seit letzen Montag wegen Betrug in 27 Fällen vor Gericht. Laut Anklage hat sie sich jahrelang als Anlageberaterin ausgegeben und ihren „Kunden“ satte 50% Zinsen versprochen. Das ergaunerte Geld soll sie verprasst haben: knapp 290.000 Euro!

Ganze 284.000 Euro soll die vorbestrafte Betrügerin dem SKL-Gewinner Siegfried K. abgeluchst haben. Laut Anklage hatte sie in der Zeitung von dem 1-Million-Reibach gelesen, den 54-jährigen Hobby-Jäger dann aufgesucht und mit Traumzinsen geködert.

Ganze 24 Mal soll er ihr Geld gegeben haben. Wann und wie viel konnte er dem Gericht nicht mehr sagen.

„Das Einzige, was ich noch habe, sind zwei Schuldscheine“, so Siegfried K. Darin habe ihm die Frau 13 Millionen Euro versprochen.

Die Angeklagte, die wegen einer anderen drohenden Haftstrafe zur Tatzeit untergetaucht war, schwieg zum Prozessauftakt zu den Vorwürfen. Das Urteil wird vermutlich im März verkündet. (Quelle: www.bild.de)

Wichtig ist:

Vertrauen Sie niemals angeblichen und Ihnen fremden Anlageberatern blind, holen Sie sich unbedingt Erkundigungen über diese Person und das Unternehmen das sie vertreten ein. Lassen Sie sich nicht von angeblich hohen Zinsen und Renditeversprechen blenden. Hohe Renditen sind immer auch mit hohem Risiko verbunden. Holen Sie sich unbedingt Rat von mehreren Experten ein, bevor Sie sich entscheiden.

Dokumentieren Sie möglichst alles genau und bewahren Sie auch alle Unterlagen und Prospekte auf, um später möglichst genau falsche oder unvollständige Beratung nachweisen zu können.

Und setzten Sie nicht alles auf eine Karte.